Band 
Erster Band.
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A » merkung e n.

bekannt. Hätte Lazius, hätte Jemand aus seinerSchule, oder noch früher irgend einer aus den vielengenealogisch-antiquarischen Emissarie» Max I. nurmit einer Sylbe, dieses Stückes, oder überhauptdessen erwähnt, daß das Municipium Vindobonaund die sabianische Cohorte auch auf einer Waffegenannt würden, so würde dieß im Zusammenhange,mit den gleich nachfolgenden Anomalien, den Ver-dacht gegen dieß seltsame Überbleibsel der Vorweltungemein steigern-—Allein da dieses durchaus nichtder Fall ist, da diese Waffen blos als altes Eisenum einen Spottpreis verkauft worden sind, fällt esallerdings schwerer, die auffallende Erscheinung, dieeben so wenig einer Geldprcllcrey, als einer alter-thümlichen Rechthaberey, je zur Stütze gedient hat,bloß für einen gnädigen Spaß, bloß für eine Oupe-rie zu erklären, die im vorliegenden Falle, schlechtgewählt, zu wenig und zu viel gewesen seyn würde?

Die Jnschriftensammlungen bey Appian, Lazius,Gruter, Weffeling ic. gebe» den sprechendsten Beweis,wie voreilig und wie hyperkritisch es seyn würde, vondem jetzigen Zustand eines Jnschriftsteins, nachdemein paar Jahrhunderte länger, alle Unbilden der Ele-mente und des Vandalismus an ihm das Äußerstegethan, auf denjenigen zurückzuschließen , in dem erzuerst gelesen ward-Nicht nur sind einzelne Stricheund Buchstaben gänzlich verschwunden, oder so ver-wittert, daß die abenteuerlichste Einbildungskraft da-rin lesen kann , was sie will, von vielen Steinen ist nurdie eine Hälfte mehr übrig und die andere verschwun-den , z. B> bey dem im l Heft, S- 1Z0 erwähnten Steinvon Z e i s e l m a u e r und um unzähliger anderer Fällezu geschweige,! S- 1 — ig- in der vortrefflichen Rei-sesktzze des Direclors Sreinbüchel durch Oalmatien,Wiener-Jahrbücher 1820 Seite 18,19—Steine, die

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