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irgend eine best! m m t e historische Thatsachebeweisen, erregen fast immer Zweifel und Einwendun-gen, zumahl wenn sie unsrer Heimath angehören undwenn Überraschung die Zweifelsucht steigert. Ausgespro-chen oder unausgesprochen, beschuldigt man derlei)Denkmahle der Koketterie gegen Historiker und Archäo-logen , als stünde es in ihrer Macht, sich durch kosmeti-sche und makrobivtische Künste, dieser oder jener gelehr-ten Grille aufzusparen, während der einfache Grabsteineines unbekannten Catejus oder Repeutinus sichjeglicher Begünstigung erfreuen darf, auf welche dieWelt, (die gleich König Ramiro nur die hervor-ragenden Mohnköpfe niederhaut und die kaum vomBoden auftauchenden verschont,) der zahmen Unbedeu-tendheit, allemahl carte blanche gibt. — Wem schlech-terdings daran läge, gelten zu machen. Wir wüß-ten gar nichts Probehälkiges von einem Muni-cipium Vindobona und von einer fa b i a n i»schen Cohorte, der dürfte nur davon ausgehen,Alles was seht nicht mehr epistire. sey gar nievorhanden gewesen und sey höchst verdächtig, also dieeinzige Meilensäule mit Vindobonas Nahmen vomCäsar Saloninus, also der Lanzendorfer Stein < wor-auf bevde vorkommen, die P e t r 0 n e l l e r Legionszie-gel, welche Fuchsmagen, Lazius und Böck von Leo-poldsdorf besessen und der Stein des M a r c i a n u s (l.g/ ( .) der mit alle den köstlichen Inschriften im DoetorLätzen-Hof zu Grunde gegangen, sey höchst zweifel-haft, da er bey Lazius selbst, in den Commentarienlle rpp. rom. uitö I. 4. rernm Viennensium, dann beyCarl Clusius, der ihn späterhin für Gruters Jnschrif-tenschatz abgeschrieben, sehr verschieden vorkomme!Allein Vindobona steht anfallen dreyen. In der Le-sung de rep. rom., deren Inschriften überhaupt häu-fig das Gepräge der Übereilung haben, fehlt das