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MVN. (Municipium) offenbar mir, weil zwey Zei-len unter einander geworfen wurden. Der Präfect derfabianischen Cohorte, PRAEF. COH, F Aßl. ist auf allendreyen; nur macht der entfernte Gruter aus demletzten FABI. , ein sinnloses APRV8I. dessen letzte dreyDuchstaben, offenbarzum nachfolgenden Votuni 8»I-vit Libcns Morito gehören, von ,FAB. aber der er-ste Buchstabe ganz und vom B die untere Ausbie-gung verschwanden »verwitterten, also P darausgeworden. DaS einzige, wie aus dem I mit bedeu-tender Zuthat ein R geworden, bleibt räihselhaft.ist aber nicht das erste Wunder , welches Zeit , Ent-fernung und vorgefaßte Meinung in Entzifferung undErklärung der Inschriften gewirkt haben-
Um nun wieder auf unsre Schwerter zurückzukom-men, könnte man überhaupt sagen, es stelle sich ih-rer Anerkennung als ächt römisch, (neben dem in»stinktartiaen Unglauben , den jede ungewöhnlicheErscheinung findet, so lange sie die erste ist, und kei-ne zweyte bestätigend nachkömmt), ein ganzes Bvu-quet archäologischer Bajonette unwillig entgegen ,dem sie nur als ein Figment des spätesten Mittelal-ters gelte, in welchem die Beyspiele solcher Verfälschun-gen nicht selten seyen, da nähmlich, durch die Medizäer,durch den Fall Coustantinopels, vorzüglich aber durchMax I- Bemühen, die alten Cäsar» und Auguste,dominos urbis et orbis, unmittelbar an Carl denGroßen und diesen an sich anzuknüpfen, durch dasWiedererstehen der Alten, auf einmahl wieder Allesrömisch seyn und römisch klingen sollte. — Allein eineunbedingte Verwerfung hat auch ihre Schwierigkeiten.
Daß hier an keine der gewöhnlichen Trugesarten,mit Fug und Recht gedacht werden könne, wurdeschon oben gezeigt. Der F u n d o r t s des einen, durch