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A n m e r k u n g e,i.
das Municipium Vindobona und die fabianische Co-horte bezeichneten Schwertes, ist durch eine Reiheunverdächtiger, übereinstimmender Aussagen genauauf die Canalgegend am Rennweg constatirt. DenFundort des andern aber sehte nur Tradition andie nähmliche Stelle. Es wurde zu Wien in einerVersteigerung zahlreichen Eisengeräthes und verschied-ner Waffenstücke aus der mittlern und neuenZeit, umwenige Gulden verkauft.
Der wahrscheinlich erste unwillkührliche Ausrufje-des Archäologen, daß diese römischen Schwerternicht, wie sonst durchgehcnds, von B ronce, son-dern von Eisen seyen, dürfte einen sonderbaren Ge-gensatz bilden mit den zahlreichen Stellen der Klas-siker über das, allen andern vorgezogene, n orisch eEisen, mit den Collegiis Fabrorum in den norisch-pannonischen Städten rc. Wenn um so viel wenigerEisen-als Broncewaffen auf uns gekommen sind, hät-te man doch zuvörderst denken sollen, wie ungleichschneller das Eisen oxydirt und gänzlich zerstört wor-den sey; wie die wenigen Überreste dieser Art, nurdurch seltne Zufälle auf uns kamen, z. B. daß siesich, bey Leichenbränden, bey Wachfeuern, unterKohlen, vielleicht auch in einem trockenen Gypslagersanden? — Auch ist dieC o n st r u c t i o n'und Formnicht römisch, sie gleicht vielmehr ganz einer B a r-baren- Waffe — und wie früh hatten die Römer nichtschon Barbaren im Solde, in eigenen Cohortcn ? Vonden Bogenschützen des fernen Ausgangs, bis zu denwindschnellen Reitern der afrikanischen Wüste undbakavischem und brittischem Fußvolk, sah ja unser no-risch pannvnisches Gränzland alle Waffengattungen,von allen Völkern in seinem Schooße. Hier ist be-deutend, daß in der Notitia, der Tribun der Mar-komannen und der Präfect der X. Legion, zu Din,