i4 Consi ant ins d. G ro ß e n R e ich s t he ilu ng.
Neffen Commodus und auf Anstiften dee KaiserinnFausta, einer andern Phädra, seinem Erstgebornen,dem Hcldenjüngling Crispus, endlich auch der Faustaselbst, das Leben gekostet hatte, wurden diese Cäsarnund fast das ganze flavische Geschlecht, von den Sol-daten, nicht ohne Constantius geheimes Gutheißenermordet. — Nur drey Jahre überlebte Constantinseinen Vater. Dann gelüstete ihn auch nach dem Erbedes Constans. Er brach aus Gallien in Rhätien undNorikum ein, verlor aber bey Aquileja, Sieg undLeben. Das Jahr darauf gab Constans zu L o r chGesetze (Cod. Justinian. 1. X. Tit. LXIX. L. I.de tabulariis. „Dat. VIII. Kai. Jul. Lauria-co, Marcellino et Probino Coss.’’ A. C. 34».Cod. Theod. 1. XII. Tit I. De Decurionibus L.3i. ad Catullinum. P. F. P. „Dat. VIII. Kai.Jul. Lauriaco. Marcellino et Probino Coss.)Wieder ein Jahr und er schlug die, tief in Gallieneingebrochenen Franken. Aber ein Jahrzehend, nach-dem ihm der Bruder gefallen, wurde Constans amFuße der Pyrenäen, in der Freystätte eines Tempelsermordet. Der Mörder, Magnentius, Obersterder Leibwache, nahm den Purpur; unser Jllyrienaber, erkannte weder Constans Mörder, noch seinenBruder, sondern erhob den alten Feldherrn V e t-r a n io.
Constantius schlug jede Unterhandlung mit Mag-nentius aus, überließ den persischen Krieg seinemVetter Gallus , den er aus dem Gefängniß zumThron erhob, beredete den Vetranio zum Bunde