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Vierter Band.
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Friedrich zum z >v e yt e nM a hl in Rom. 23

mit selbem, das uralte kärnthnerische Kloster Mill-stadt, die Pfarrkirche am Berge Straden, das HausMowrberg und das Spital zu St. Wertenbey Wien, (wahrscheinlich senes vor dem Burgthoreund Burggarten, anstoßend an den sogenannten Frauen-fieck, in der Nahe der beyden Frauenhauser. Urk.Nr. i5j. des Supplementheftes).

Friedrichs eigentliches Anliegen in Nom war aberein ganz anderes. 2lls die Böhmen vomMühlviertel bisgegen Korneuburg, fast das ganze linke Donauuferin ihrer Gewalt hatten, sah er es freylich gerne, daßMathias mit einem mächtigen Heere in Bohmen drangund sich wider seinen Schwiegervater Georg als Kö-nig aitfwarf. Aber als das Glück den Corviner zu lie-bevoll begünstigte, als eine unheilbare WassersuchtGeorgs nahes Ende voraussehen ließ, stellte sich ihmdie eigene äußerste Gefahr durch die Vereinigung bey-der Kronen auf dem Haupt des jugendlichen Mathiasdar, eines weit fürchterlicheren Gegners als Podiebrad.Er gedachte der alten Erbvertrage, er gedachte umwie viel bessere Ansprüche er als Mathias auf Böh->nen und dessen Nebenreiche habe und meinte, derPapst würde gleichfalls nichts dringenderes kennen, alsihm diese Krone, ohne Krieg und ohne viele Umstän-de aufzitsetzen.

Am r 8 . Jänner 1469 bey St. Peter zu Romerklärte Paul II., wie seiiz geliebtester Sohn Frie-drich, römischer Kaiser, zum Grabe der Apostel pil-gernd, ihm vorgestellt, wie seine Stadt (oppidum)Wien, des Pa ssanet Sprengels, volkreich,