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Vierter Band.
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Das B i sthum tu Wien.

wohlhabend/ in einem gesegneten Land, voll herrlicherKirchen, Kloster und Hospitäler, voll frommer undwohlthätiger Vereine, unter allen deutschen Städtendurch Treue und Reinheit des Glaubens und Erge-benheit gegen den heiligen Stuhl ausgezeichnet, auchmit einer Hochschule geziert sey, die alle Faculrätenzahle und mit den ausgezeichnetsten Lehrern in derGottesgelchrtheit, im päpstlichen Recht, in der Heil-kunde und in den freyen Künsten prange. Darum zählteder Papst Wien und sein Gebieth, einschließlich St.Veit, mit all seinen Kirchen, Kapellen, Klö-stern und frommen Orten vom Passauer Sprengelgänzlich los, erhob es, als einen ausgezeichneten undhierzu geeigneten Ort, zur Stadt des erstenRanges (civitas) und seine Collegiatkirche undProbstey bey St. Stephan, auch zu Allerheiligen ge-nannt, deren Patron der Landesfürst selber sey und diealle hohen Kirchenwürden habe, zur Kathedraleund zum D ischofssitz.

So war dennFabianas alter Sprengel wiederhergestellt, so war erfüllt, was die hochgesinnten Bru-der, Friedrich der Katholische und Leopold der Glorrei-che und des Letzteren Sohn,Friedrich der Streitbare nichterreicht harten. Es war in anderer Weise vollführt,was Rudolph, dieses Domes und der Hochschule Stif-ter (VII l. 198) vollwichtig gewollt, die Übertragungdes alten Sitzes von Lorch nach Wien.

Zum ersten Bischof Wiens ernannte Friedrich ei-nen trefflichen Jüngling, Leo von Soauer, Erbschen--ken von Tyrol, dessen Vaier Peter, stines Reichthu-