Band 
Vierter Band.
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Seine standhafte Gegenwehr« 3'

Friedrich aus der Burg seiner Vater, erst nachKrems, dann nach Dreyer und nach Linz flüchtig, hat-te keine Mittel zum Krieg, und that keinen Schritt zumFrieden! Er begnügte sich mit Abmahnungsschrei-ben an die geängstigt«!! Städte, sich mit dein König inkeinerley Unterhandlung einzulassen. —Zwey Schreck-liche waren wie Würgengel dem magyarischen Heerevorangeflogen, Stephan Bnthory, aus einemGeschlechte , fruchtbar an Helden, mit den erstenReichswürden, mit Siebenbürgens Fürstenhut, mirPohlens Königskrone geschmückt und der nahmenloseMüllersunge P au l aus Bihür, der, als Mathiaseinst vorüberfuhr, einen Mühlstein auf dem Kopfenach Hause trug, ein andermahl einem wilden Vierge-spann in vollem Rennen sich entgegenstcmmte und esaufhielt, den der erstaunte König, von seinem Dörf-chen, K in isy nannte und in seine Leibwache „ahm,dem der Brüner Spielberg fiel, dem Constantinopelerbebte, der gewöhnlich mit zwey Schwertern focht,und als er einst seinen wunden und unterliegendenFreund Bsirhory in höchster Noth gerertec und 3o,oooTürken dabey umgekommen, einen erschlagnen Pa-scha, mit den Zähnen am Halskragen haltend, beymSiegesmahl auf den Rücken der Gerödtete» ungarischranzte!! Bis über Avettl hinauf forderte der Entsetzlicheüberall die Huldigung. Mit genauer Noth war ihinFriedrich von Krems »ach Steyer entronnen. Als Ki-nisy ob der Kremser tapferer Gegenwehr« ungedul-dig, sich anschickte, den Kaiser in Linz aufzusuchen,sendete dieser endlich Friedensbothen. Kinisy und Bü-