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Vierter Band.
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u » d deren Wichtigkeit.

thory antworteten: sie seyen des Krieges wegen da.Der Friede sey beym König in Korneubnrg zu suchen. —Des päpstlichen Legaten Eifer, der Königinn Beacri.rZuthun beschleunigte den Abschlusi.

Mathias erhielt die Lehen als König und Kur-fürst von Böhmen. Entbrennte deßhalb Krieg zwischenFriedrich und Wladislaiv, so würde Marhias jenemmir ganzer Macht beystehen. Österreichs Räumung wur-de mir schwerem Geld erkauft. — Würden die Zah-lungstermine nicht zugehalten, so sollte sich Marhiasauf jede Weise von Wien und von den Standen be-zahlt machen können, ohne den Friesen zu brechen.Der kinderlose Marhias hatte sich vor Kurzen:, zuFriedrichs großemVerdruß mit der sicilianischen Prinzes-sinn Beatrir zum zweyten Mahle vermahlt. Nun mußteder Kaiser ihrem Bruder Friedrich seine Tochter Ku-»igunde verloben, Mailands jetzige Herrn, dieSforzasachten und Friedrichen als Reichsvikar dajelbst erklä-ren. — Zwey Jahre später ivard endlich auch zwischenWladislaiv und Mathias Friede (ig. Oct. und 7.Dezb. >476, dann 21. July und 12. Aug. 1479)/schmachvoll für ersteren, denn Marhias bekam wiederGeld, behielt Mahren , Schlesien und beyde Lausitzenund sogar lebenslang, gemeinschaftlich mit Wladislaivden Titel eines Königs von Böhmeii. — Nicht we-nig harre es Marhias, den jungen Witwer von Ka-rharinen Podiebrad erbittert, daß ihm Friedrichs Toch-ter Kunigunde, daß ihm Wladislaws Schwester Hed-wig verweigert worden, daß man ihm fühlen ließ,die Neuheit seines Geschlechtes berechtige ihn keines-