$4 u II d deren Wichtigkeit.
Handel und Schifffahrt blühenden , auf Reichthum undFreyheit stolzen Nied er lande mit Burgund!
Dreyzehn Jahre später (1490) hing der allzu-kühne Gemsenjäger Maximilian, Habsburgseinzige Mannskraft, an der Martinswandzwischen Himmel und Erde, an aller menschlichenHülfe verzweifelnd, dem Tode des Hunger» überlie-fert und es war in den nähmlichen Stunden, das; derfurchtbare Mathias, erst ^jährig, auf dem Giebelseines Ruhmes, in dem eroberten Wien plötzlich vonGottes Gewalt getroffen, in sein Sterbekiffen tobte!— Wie durch ein Wunder stieg Max, der Theuerdank,von dem grausamen Absturz der Martinswand herun-ter, um so wohl die Kronen, die Mathias erstrebt,Ungarns und Böhmens, als jene Spaniens und In-diens auf der Enkel zarte Häupter zu setzen.
Jener außerordentliche Mann, der mit sechzehnJahren aus dem Kerker auf den Thron stieg, ihn ozJahre lang meist mit Glück, immer mit Größe be-hauptete und im Mittagsglanz seiner Herrlichkeit,nur dem Tod unterliegend, ihn verließ, dessen „schwar-zen Banden" keine Kriegerschaar in Europa gleichkam, der die bisher im Parteyhaß entzweyten, aufihren Schlössern immer mehr verwildernden Gro-ßen, an seinem glänzenden Hof vereinigte, — M a-th i as — erhob in seinem Ofen auch eine Hochschuleund einen Bücherschatz, wie Keine in Europa, bliebin stäcem Verkehr mit den Medicis, beschäftigtestaks mehrere hundert Abschreiber in verschiednen Län-dern , zog eine Menge Gelehrter und Künstler,