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Die Übergabe.
steingasse, nächst dem Himmelpfortkloster, wo jetzt dassogenannte ABC. Dort lagen auch die schweren Ver-brecher, seit um »547 der Kärnthnerthurm blos forti-st katorischcn Zwecken diente.
Im Jahre 1469, als eine große Menge Volkssich der Osterfeyer bey St. kllrich erfreute, kam beyeinem Bäcker am hohen Markte Feuer aus und legteüber 200 Häuser in die Asche.
Des Krieges in Österreich war indeß noch keinEnde und selbst geringe Plätze leisteten die tapferste Ge-genwehre, Zistersdorf, Laa, Retz, Eggenburg, selbstdas kleine Schloßlein Alensteig. Die Neustadt belagerteZapolya, das ganze Jahr über vergeblich. Viele sei-ner Ungarn und Raitzen wiche» mißvergnügt aus demFelde, wie der Frost hereinbrach und treue kühne Rit-ter aus der Steyermark brachen von Sebenstein her beyder Nacht durch den Thiergarten und versahen die Stadtwieder auf mehrere Monden hinaus. Am 20. Dezemb.hiell^ Mathias mit Beatrip, von Klosterneuburg kom-mend , in Wien einen fcyerlichen Einzug. Der Pala-tin Emerich Zapolya, der Bischof Urban Dotzy,die Obersten der Sadt und aller Zünfte, Geistlichkeitund Hochschule, kamen ihm auf Befehl entgegen: „alsder vom jenseitigen Österreich triumphire!” Auf denRath der Sterndeuter begann nun Mathias sogleich dieewig denkwürdige Belagerung der Neustadt. Wastapfere Treue, was erfindungsreiche Kühnheit ver-mag, wurde hier aufgebothen. Erst im August »467bezwäng es der Hunger. Unter der Enns war nun Ma-thias unumschränkter Gebiecher; er bezwäng auch die