Band 
Vierter Band.
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D ie Übergabe.

gemeine Elend , wenigstens zum glänzenden Elendemachen. Doch fühlten sie's schmerzlich, die schim-merndste Regierung sey nicht immer die glück-lichste!! Selbst jene Demagogen, welche die reichenund angesehenen Bürger überstimmt, auf des keckenHolzers Antrieb das alte Herkommen gebrochen undjenen Frevel durch die Belagerung der Burg und durchdie Verbannung ihrer Mitbürger vollendet harten ,wünschten insgeheim Friedrichen zurück, zumahlals ihnen Mathias ihr Unrecht schonungslos fühlenließ, als Saat und Weinstock nur gediehen, auf daßder fremden Krieger Ubermuth mehr noch davon ver-derbe als genieße, und die Mütter nur Sohne gebarenfür die endlosen Kriege seines Ehrgeitzes. Selbst in Un-garn , dessen liebende Wahl den Jüngling auf den Throngehoben, durchbrach Mathias häufig alle Schrankendes Gesetzes und seiner Wahlcapitulation. — Fre m-d e und Männer ohne Geburt, ohne Nahmen, ohneVerbindungen, waren seine liebsten Werkzeuge. Meh-rere der ersten Magnaten schleppte er lang in Ket-ten mit sich. Die größten Prälaten des Reichs, undder eigne Ohm, büßten den Freymurh, womit sie ihmdes Landes Noth vorgestellt, in hartem Kerker. Da-von gilt ein Schluß was er im eroberten Wiensich erlaubte? — Bald nach seinem Einzug berief erdie durch Reichthum, Einsiuß oder Verbindungen an-sehnlichsten Bürger zusich, des Vergebens, denRathneu zu besetzen und die Wünsche der Stadt aus sol-cher Zweysprache am sichersten zu erforschen. Er ließmerken, daß er diejenigen an die Spitze zu stellen ge-