Band 
Vierter Band.
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Die Übergabe. 67

denke , die bey Meuterey,bey fortglimmender Unruheund gewaltsamer Umwälzung, d as M e i st e z u v e r-lieren harren? In der falschen Hoffnung, stelltenViele ihre Habe recht breit und prunkend zur Schau, jamachten sich selbst reicher, als sie waren. Beyuebcus los-te Mathias ihrer Aufrichtigkeit, durch die Drohung dieZunge: „wer sein Vermögen nicht treulich bis auf denletzten Heller angebe, dessen Habe sey verfallen, ja erwerde sein Leben lassen müssen, zur Strafe desTrugs."— Als er hierdurch zu seinem, nicht gerin-gem Erstaunen in die gründliche Übersicht deS ungeheu-ren Reichthums der Bürgerschaft gekommen, legteer vielen, insonderheit den reichsten Kaufherren nacheignem Belieben schwere Geldstrafen auf. „Wie sollich , der Fremde und der Fein d, mich euchanvertrauen , da ihr an eurem angebornen Herrnuntreu gehandelt und ihm den Beystand eures Gel-des und Gutes verschwiegen und entzogen habt? —Mir solchen Schätzen hättet ihr mich ja bis nach Ofenhinab bekriegen können! Seyd froh, daß mich nacheurem armen Leben nicht gelüstet! Nimmermehr solleuch die Ehre eines öffentlichen Amtes werden!" —Der Verlaus der bisherigen Geschichten zeugt übrigenszur Genüge, daß allerdings manches Wahre in die-sen Vorwürfen lag, daß aber Mathias nur einen Deck-mantel willkührlicher Erpressungen suchte und den T h a-t ern übel mitspielte, deren T h a t er doch geliebt,ja selbst, durch jegliche falsche Verheißung und durchalle Künste hervorgerufen.

Die geschäftigen Freunde und zweyschncidigen

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