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Vierter Band.
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durch Maximilian. 77

nfg von Ungarn gethanen?« Gelübdes erinnert undverstandi.ret wurden, sie härten den BöhmenkönigWladislaw zu Ungarns König und Österreichs Her-zog erw hlt und selbst Herzog Johann Corvin sey ih-rer Wahl beygerreten. Sie war durch Compromisi in Za°polyas Hände gelegt, welcher von Wladislaw erkauft,das Heer des Vaters, dem jungen Corvin entfremde-te, das, selbst die „schwarzen Banden" den Standenhuldigten. — Doch hatte sich schon so das Blatt ge-wendet, daß Zapolya, die Wiener um frey Geleitbitten mußte, für die Abgeordneten der ungarischenStande. Sie fanden kein Gehör. Die Zünfte besetztendie Thore und riefen Marmilian herbey, der auch am19. Aug. im Werd erschien. Vor dem rothen Thurmempfingen ihn der Bürgermeister, der gesummte Rath,die Clerisey, die Hochschule und eine zahllose Men-ge, die ihn zum Tedeum nach St. Stephan begleitete.Unverzüglich wurde die Burg berennt und wahrendauf einer Bühne am hohen Markt, der Rath und dieGemeinde, freudenvoll über die Erlösung vom Fremd-lingsjoch den Eid der Treue leisteten, donnerte daSGeschütz wider die ungarische Besatzung in der Burg.Sie widerstand tapfer und obgleich die Mauern anmehreren Stellen zertrümmert waren , schlug sie wie-derhohlre Stürmen ab, bey deren letzterem Maximilianselbst in der Schulter verwundet wurde. Doch da si«keinen Entsatz, das eigne Vaterland hingegen inParteyen getrennt wußten, erbothen sich die Ungarn desandern Tags, des zehnten der Belagerung, gegen freyenAbzug die Burg zu räumen und Ma.rinulian zog in