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Vierter Band.
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Carl VIII. in Italien.

auf Sturmesschwingen von Neapel nach Wien undbis in Litthanen getragen, überhaupt ein Wendcpunccder Unruhe und des Unheils auf lange hinaus. —Dergroße Lorenzo von Medicis/ Italiens Friedensengel,war (»492) in noch kräftigerem Alter gestorben, alsMathias, der oft in Sachen des Staates, der Wis-senschaft und Kunst seinen freundschaftlichen Rarh er-bethen. —Ludovico Moro Sf 0 rza hatte, wie manglaubt, seines Bruders, des HerzogS von May-land, Ermordung gerne gesehen, harte darairf sei-nen Sohn vergiftet und dessen Schwester, die schonestrenge Blanka (16. März ' 494 ) unserm Maximilianvermahlt, der schon seit zwölf Jahren Witwer warvon der geliebten burgundischen Maria. —Diese Ver-mahlung fand in Wien und unter den Fürsten desReichs, heftigen Tadel. Blanka's Urgroßvater warder „große Jacob" aus dem Dörfchen Cocignuola, wel-chen Barbiano, der berilhmce Condorciere, S f 0 r-z a nannte, weil er Alles erzwäng, was sein Sinnbegehrte und bald Feldherr, bald Feind jener Johan-na von Neapel, die einst, als Herzog Wilhelms Gat-tinn in Wien geherrscht, (IX. 5 n) Kronen gab undwieder nahm. Sein Sohn Francesko harre Maylanderrungen und des letzten Bis conci natürliche Toch-ter ihm den ermordeten Galeazzo und die KaiserinnBlanka geboren! Ludwig Moro fürchtete die Rachejenes Mordes durch den König von Neapel, des Ge-tödteten Schwiegervater. Deßhalb lud er den französi-schen König ein, des Hauses Änjou alces Recht aufNeapel geltend zu machen. Unsern Marimilian harre

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