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Vierter Band.
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Wien unter Maximilian. 89

jenem neuen Rom bis zum Ende des Reichs der La-teiner (1261), Alles und seirher immer noch Vie-les vermochte, (VI. 52 83 ) war Venedig auch fürWien der wichtigste Ort. — Wiens Beliebiger Han-del blühte schon in den Tagen der Babenberger. Spä-terhin suchte ein, nicht immer auf alle Verhältnisseder Zeit, der Orte und des Volkes wohl berechneterStrasicnzwang, Wien und Venedig mit den stärk-sten Klammern zusammen zu halten. Die Wienerbedeuteten im deutschen Kaufhaus zu Vene-dig, was die K 0 l l n e r in der Gildehalle, im deut-schen Stallhof zu London. — Syrien und Ägyp-ten standen der Signorie durch Handelsverträge offen.Das Morgenland und Ägypten liebten und suchtendie Fabrikate Italiens. Zugleich stieg der Markus-lö>ve aus den Lagunen unwiderstehlich aufs feste Land,erwürgte die Scalas und C a r r a r a s, unterdrück-te den Patriarchen Aguilejas, ersiegte D a l m a t i e nüber Ungarn, nützte schlau den Tod des ersten Herzogsvon M a y l a n d , breitete seine Macht bis an die Ad-da und bis tief ins tyrolische Gebirg. Die neu gewon-nenen Städte und Flecke» durften n u r für Venedigerzeugen, durften Alles nur aus Venedig hoh-len. Seine Erbaristokraten waren zugleich Staats-männer von römischer Strenge und punischer Arglist,tapfere Feldherrn, Seehelden, wie das Alterthum kei-ne gesehen und in letzter Richtung, der alles anderedienstbar war, unduldsame Monopolisten.—Für eben dieß gewaltige Venedig brach nun in denTagen, da Maximilian die Welt erblickte und bis er'