Band 
Vierter Band.
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Wien mites M a p i »i i l i an. .<p

bringen, den Vorkauf eingeführt hätten. Solche Waa-re soll man ihnen wegnehmen ohne Unterschied undwachsam seyn auf die Störung in den Gewerben wi-der der Stadt alte Freyheit und geschlossene OrdnnnA.Alle Victualien, nothwendigen und geringern Dingesollen nach der Münze verkauft werden und nicht umGold, außer hohe und schwere Waare, wie Gold-stoffe, Sammet und Seidenwaaren; auch soll eine,den Kleinhandel und täglichen Verkehrfördernde Mün-ze geschlagen werden, in solchen Verhältnissen, das;auch der Ausländer gerne und bcguem hiesige Waaredafür nehme und ausführe.

Als nach Mathias Tod, Marimilian wieder ein-gezogen in die Stadt und Burg seiner Ahnen, be-gehrte er sogleich von Rath und Bürgerschaft,V or-si ch I a g e zur Wiederkehr veralten Wohl-fahrt. Sie bathen zuvorderst um BestäcigungderH o ch s ch u l e, der H a u s g e n offen und der L a u-b e n h e r r n , um Öffnung der durch zahllose Zölle undErpressungen verlegten V e n e d i g e r Straße, uniAbschaffung der in den böhmischen und ungarische» Feh-den und während des langen Bürgerkrieges beynahevon Ort zu Ort widerrechtlich aufgeworfenen Zölle undMaurhen , sowohl von Ungarn herauf, als gegen Böh-men und Mähren. Gleicher Unfug veranlaßte gleicheKlage wider die Pfleger der Städte am linken Donau-ufer und der Srromburgen. — Friedrich harre meh-rere Städte befreyt und auf Unkosten Wien's begün-stigt. Dieses hatte von dem, auf alle Städte unterder EnnS kommenden Anschlag die Hälfte zu zahlen.