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Die Vorstädte.
der Mangel großer, erfrischender, mit erhabner Ar-beit, herrlichen Stein - oder Metallbildern und Eisen-gittern gezierter Brunnen, in des Tages Last undHitze erfrischend, zauberisch geschwätzig in stiller Voll-mondsnacht, ein recht patriarchalischer Sammelplatz al-ler Alter und Geschlechter in der oft so dürren Wüstedes noch so bunten, noch so wimmelnden Lebens.
Wie aus dieses, an sich kleine Land Österreich,das große Haus Österreich gegründet worden undWien vom Anbeginne, des herrlichen Baumes Markund Kern gewesen ist, stellen auch seine Vor-städte, recht sinnbildlich jene großartigen, in ihrenFolgen weltgeschichtlichen Alluvione» dar, welche dieoft dornenvolle, immerdar ruhmwürdige Doppel-lage unsrer Herren an sich zog; als W a h l k a i se rdes heiligen römischen Reiches deutscher Nation und alsE r b f ü r st e n eines schönen, segensvollen, unerschöpf-lichen Staatenvereins, der ein weites Liebesnetz spin-nend , aus weiter Ferne sich aneignete, was den Muthund das Geschick hatte, sich mit Hinderniß, Gelegen-heit und Zufall zu versuchen, Kopf und Arm zu brauchenund aus geringem Glück, ein glanzvolles, genußrei-ches Leben zu erbeuten. — Es ist überhaupt kaum einvollständigeres und glücklicheres verjüngtes Nachbildjener großen Anschwemmungen von Land und Leutenzu finden, die sich um dieses Österreich her gesammelt,als wie die einzelnen V o rst ä d t e sich um die S t a d tgereiht und gestellt. So mochte die Roß au wohlbedeuten , welchen Zuwachs die allerfrischende Dona u,Jahr für Jahr, airf ihrer silbernen Straße aus Schwa-