Band 
Vierter Band.
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Posten,

blätter hinausgegeben: über die Türkengcfahr; überden Venediger Krieg ; über den französischen Wankel-muth; über die Entdeckungen der Spanier und Por-tugiesen in der neuen Welr rc.; über Wiederruf oderStrasurtheil der Anhänger der lutherischen oder wie-dertauferischcn Lehre rc.

Schon unter den Babenbergern bestand eine, je-doch nur landesherrliche P o st a n st a l t. Friedrich derStreitbare stesahl gewissen Städten und Orten , stätseine Anzahl Pferde, zum Dienst der herzoglichen Eil-bothcn bereit zu halten. (VI. 66) Je lebendiger nachund nach derHandel sich regte, desto drückenderfühltendie Kaufleute die Langsamkeit und Unsicherheit derFuß bothen, die ihnen die Preise, Taxen, Wech-selkurse und zahllose andere, bedeutende Nachrichtenertheilten (und was ist dem scharfsinnigen und unterneh-menden Kaufmann unbedeutend?) Viel zu spät, hier-mit erst nach versäumter goldner Gelegenheit brach-ten. — Fahre nde Bothen, regelmäßig ankom-mende und abgehende Land kutschen und Markt-schiffe, waren im XV. Jahrhundert zwischen den mei-sten deutschen Handelsplätzen im Gange; in Augs-burg und Nürnberg wieder zuerst. Zu Wienwar vorzüglich die W a ff e r v e r b i n d u » g lebhaft vonRegensburg (das zugleich alle ostwärts und viele nord-wärts ziehenden Nürnberger und wohl auch Aügs-burger Waaren aufnahm) über Wien bis Ofen, wo häu-fig große Rückladungen geschahen von Korn, Weinund Färbekräutern, dann weiter zu dem, leider baldan die Türken Verlornen Belgrad und noch weiter die