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Vierter Band.
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i04 Der Congreß zu Wien

den Königstitel an. Überall galt es Plünderung undVerheerung und was von Adel und Geistlichkeit die-sen Kreuzfahrern, (Kurutzen ,) in die Hände fiel, en-digte sein Leben unter schauderhaften Qualen. — Za-polya aus Siebenbürgen herbeycilend, entsetzte Te-meswar, vertilgte die Kurutzen, fing den Dosa undließ ihn , auf glühendem Eisenthron mit glühender Kro-ne l roucn. Alles jauchzte dem ehrgcitzigen Jüngling alsRetter zu. Alles fluchte dem König, Alles sprach laur voneiner neuen Wahl, die nur das gegen die Kurutzenherbeygcrufene Böhmenheer hintertrieb. Ungarn alsWladislaws Nachfolger, Pohlcn dereinst durch Hei-rarh und Anwartschaft zu erhalten, somit sein Hausganz an die Stelle des jagellonischen zu sehen, nichtsGeringeres lag in Zapolyas Seele.

Maximilian setzte diesem Gewirre von Ränken,eingreifende Mittel entgegen. Nachdem er selbst wäh-rend Steno Stures Reichsverwesung vergeblich nachder schwedischen Krone gestrebt, verlobte er seine En-kelinn Jsabelle jenem tyrannischen Christiern, welcher derLetzie das Band der calmarischen Union schlingend,die drey skandinavischen Kronen aus seinem Hauptevereiniget hatte, aber sie durch Gustav ErichssonWa-sa, gar bald auf immer verlor. Mir dem großen CzaarIwan Wafiljewitsch dem Befreyer Rußlands vom ta-tarischen Joch, schloß Max einen, auch für Wienvor-theilhaften Handelsvertrag und ein Angtiffsbündnißwider Pohlen. Er durchglühte den deutschen Ritter-orden mir dem edeln Vorsatz, das Joch des Thorncr-Friedens, das Joch der schmählichen Abhängigkeit von