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Vierter Band.
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unb die Doppelheirath.

Pohlen abzuwerfen, die mächtigen Städte zwischender Oder und Weichsel und an der Seeküste fre y jumachen. Solcher Ernst schreckte den Pohlenkönig Sig-mund. Seinem Bruder Wladislaw war in lichtenAugenblicken der Druck der Zapolyas unertraKlich,auch nöthigte ihn der Kanzler Szatmari, Biischosvon Fünfkirchen , wider Willen die schlaftrunkneii Au-gen zu öffnen. Beyde Könige sehnten sich endlich nachaufrichtiger Einigung mit Maximilian. Der sendete sei-nen Vertrauten Johann Sviesihaminer (latinisirtz Cu-spinian,) den er als Auwald in den Rath zu Wiengesetzt, den Geschichtschreiber Wiens und Österreichsnach Ofen, einen Congreß zu bereden, der nach lan-ger Entzweyung und endloser, unseliger Zwischenträ-gerey, die Fürsten in brüderlicher Eintracht vereini-gen solle. Die Königsbrüder trafen in Presiburg zu-sammen. Am in. May i5i5 wurde die Doppelhci-rath zwischen Maximilians Enkeln, Carl oder Ferdi-nand und Maria'(sein Sohn Philip» war schon am25. Sept. i5o6 gestorben) und Wladislaws KindernLudwig und Anna beschlossen.

Durch die Geschäfte des Reichs aufgehalten,kam Maximilian erst am in. July nach Wien, ruh-te indem schattenreichen Hacking, benachrichtigte dieKönige von seiner Gegenwart, eilte ihnen entgegen.— Dir Nacht vom i5. auf den 16 . July brachte Sig-mund mit den Pohlen, Lithauern und Reuffei, zuHeimburg, Wladislaw mit den Ungarn und Böhmenzu Bruck an der Leitha zu. — Aufder Ebene zwischendiesen Städten, nahe bey Trailtmannsdorf, bezeich-