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Vierter Band.
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i4o Der Congrefi zu Wie n.

scheu ihrer Hofdamen. deutsche Reiter, wohlge-rüstetund prächtig geschmückt/schloffen den Zug, wel-chem zahllose Reiter und Kutschen, durch die Woll-zeil, nach St. Stephan folgten.

Dort, am Riesenthor, harrte des Zuges, der Wie-ner Bischof Georg von Slatkonia mit seiner Cleriseyund sprach den Segen über Herrscher und Volk. DerKaiser zog darauf mitten Kindern in die Burg, Sig-mund aber in die Kärnthnerstraße-in jene Burg, dieder große Hunnyade gebaut und wo er seinen Todgefunden. Mehrere Tage vergingen mir der Be-sichtigung der Stadt, der nahen Lustschlösser und mehr-fältiger Kurzweil in der Burg, auf allen Straßenund Plätzen. Des Kaisers Räthe saßen inzwischenmit den Räthen der Könige beysammen, bis tief indie Nacht. Der 22. July war endlich der preiswür-dige Tag und dieser theure Stephansdom der Ort,wo, wie vor Jahren durch die Vermählung Eli-sabeths und Albrechts, (IX. gi) die Kronen U n-g a r s und Böhmens, an H a b s b u r g gediehen,dieß Mahl für immer.

Nach 9 Uhr früh, ging der Zug von der Burgnach St. Stephan. Wladislaw wieder in der Sänfte,der Kaiser, Sigmund und Ludwig, der Bräutigam,zu Pferde, in Prachtwägen aber die jagellonische Prin-zessinn Anna, Braut eines der Enkel des Kaisers,Carl oder Ferdinand und Maria, des Kaisers Enke-linn, der beyden Jnfanten Schwester. Der Dom warprunkvoll geschmückt. Der Kaiser und die Könige inGoldstoff rechrs im Presbyterium, Maria und Anna