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Vierter Band.
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und neue Befestigung. zo 9

spital jenseits der Wien) sich mit den Schotten alsGrundherrn abgefunden „wegen irer zwey Hewserhie ze Wien, genannt im Khiell, gegen den Hawsüber/ da der H a y d t scheust:" — Ein seltenesZusammentreffen dieses noch jetzt erhaltenen Steinbil-des, einer der vielen Allegorien, wahrscheinlich auf denNahmen der Besitzer ,H a y d, die zum Theile von denFünfkirchen aufgeerbt wurden und hier und bey MariaStiegen, mehrere Häuser hatten. —> Ferners soll dieKarnthnerstrasie zum Andenken der vorzugsweisen Mit-wirkung der K ä r n t h n e r zu jener herrlichen Gegen-wehre so benannt worden seyn, indes; doch diese Benen-nung schon unter den letzten Babenbergern urkund-lich erscheint.

Daß der mit dem „D a m e n fr i e d e»" mitFrankreich, mit der Aussöhnung mit dem Papste,mit den Voreinleitungen, zu Bologna die eiserne unddie Kaiser-Krone aus Papsteshand zu empfangen ei-frig beschäftigte Carl V. aus Spanien herüber, denGroßweffir Ibrahim schon vorläußg bestochen habe, dasschwere Geschütz in Ungar» zurück zu lassen, ist beyderSchnelligkeit des Zuges auf Wien, eine arge Ironieauf die damahlige Langsamkeit und Unsicherheit derCommunicatione» und daß selbst Carls Oberfeldherrn inItalien, die am 21. July i 52 g bey Landriano überdie Franzosen gesiegt, weil die Benecianer alle Bo-then aufgefangen und erschlagen, durch geraumeZeitnichts davon wußten, daß Suleyman vor Wien stehe!— Wie lange harte Carl keine Kunde, daß die meute-rischen Truppen seine Feldherrn gezwungen, auf RomGeschichte ißienS. 4. Bd. 1. M. 2. Heft. 14