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D i e Fabeln
zu marschiren und den Papst Clemens VII. gefangennach Neapel zu führen!? Es war auch ein bedeuten-der Transport Belagerungsgeschük. auf dem Wege,aber das heftige Feuer des Preßburger- Schloßes bohr-te ihn in den Grund.
Eben so wenig scheint die Nachricht Grund zu ha-ben,daß die Besatzung mildem Großherrn Unterhand-lungen begonnen und eine zehntägige Waffenruhe erhal-ten habe, um an König Ferdinanden nach Linz zu schicken,und falls keine Hoffnung des Entsatzes wäre, nachAblauf jener Zeit die Stadt zu übergeben. Auch seydie Bitte beygefügt worden, des Slephansrhurmeszu schonen, die aber der Grvßherr nur gegen dem be-willigt, daß an seine Spitze, der Halbmond aufgesetztwerden solle. — So viele Worte, so viele Irrthümer.Die Sradr hat mit dem Feinde niemahls parlamentirt,noch viel weniger eine Waffenruhe angesucht oder er-halten. Es stand allerdings ein Halbmond auf demSrephansrhurm, aber es wurde erst nach dem furcht-baren Erdbeben iftgc», am 5i. July i5gt statt dersteinernen, eine kupferne vergoldete Kugel mit einemSrern und beweglichen Halbmond aufgesetzt, der aberam >4. July iü;;6 wieder herabgenommen wurdeinid nun im bürgerlichen Zeughaus ist. — Daß eineHand, die eine sogenannte Feige bildet, darauf einge-graben war, mir dem Spruchlein : „di e se s wird mandir geben, Solymane!" ist allerdings gar sehr im Geistund Geschmack der damahligen Zeit. Auch wäre eswohl im Sinne der iibrigen Prahlereyen des durchseine» großen Verlust, durch die Lagerseuche, durch