und neue Befestigung. 219
theuerte Ferdinand zu Neustadt/ Wiens Bürgermei-ster und Rath hatten ihn ersucht, ihnen die Gründe zuverleihen, die seit der Belagerung öde gestanden, St.Johann in der siechen Als, wo sie mitgrofien Kostenein Lazarekh erbauten, obgleich der Grund nach St.Dorothe gehörig und eben so St. Nicola auf der Land-straße. Ferdinand und St. Dorothe stimmten bey undder Bau der Lazarethe ging nun rasch vorwärts, nurbefahl der König, den Vorfleck von St. Nicola zueinem Gottesaker zu widmen , weil der jetzige derSradt und der Burg allzunahe liege. Am 5 . April i 55 sverlieh Ferdinand der Bürgerschaft auch die sämmtli-chen Gründe vor dem Schotten und herüber zum Burg-und bis zum Kärnthnerthor. Doch ist erst von Mathiasdie früheste Verfügung (26. November 1600) dieStadtthore sollten in unruhigen Zeitlcmsen des Nachts
So reich, Las es verwundert mich.
Wie ich die Sta t nun vor mir sach,
2 EdleS Wic nn, sclbs in mir sprach,
Du bist die port vnd zir aljeitBefestigung der Christenheit,
Der Türck mit ernst frü und spat,
Sem kopffan die zerstoßen hak;
Drum alle Flecken vmb vnd vmbIn disen schön Ertzhertzogihumb —
Ja auch die ganz Christenheit schier,
D,ch lieben, hoffe» hilff bey dir;
Das ich dich nun besichten sol,
Danck ich mein Got. bin freuden vol.
Als ich nun nahent zu dem Thor,
23, l gharnischt man stunden Laruor,
Vnd fragten mich: v 0 n w an» ich gieng?-^ —tc-ic.