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Vierter Band.
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Carl V. z u Wie».

alle Brücken zerstört waren, warf sich der Großherrvor lauter Eile in voller Rüstung in die angeschwolle-ne Dran und wiewohl ein vortrefflicher Schwimmer,kam er doch nur mit der größten Gefahr auf das jen-seitige Ufer. Carl blieb vom 4. Oct. bis >5. Nov.zu Wien. Ware sein 25o,ooo Mann starkes, Heerrasch nachgefolgt, so war das Schicksal Ungarns entschie-den. Zapolya hielt sich für verloren. Er erwirkte mir ge-nauer Noth, daß 60,000 Türken jenseits der Draustehen bliebe», damit er wenigstens einen Waffen-stillstand erhalte. Aber Carl eilte allzusehr nach Ita-lien. Die Religionsangelegenheiten und die bevorste-hende allgemeine Kirchenversammlung beschäftigtenihn ausschließend. Erst nach sechs Jahren ( 24 .Februar i53ä) kam der G r 0 ß w a r d e i n e r-Fri ede» zu Stande. Zapolya behielt den Königs-titel und einen großen Theil Ungarns und ganz Sie-benbürgen. Nach seinem Tode sollte Ferdinanden Al-les anheimfallen und eine Vermahlung diese (zugleichdefensiv gegen die Pforte gerichtete) Versöhnung undVereinigung befestigen. Aber Zapolya brach den Frie-den sogleich, wie ihm der Pohlenkönig Sigmund sei-ne Tochter Jsabclle vermahlte (Februar ,53g), starbaber vom Schlage berührt, (2i. July i54o), nach-dem ihm Jsabelle vierzehn Tage vorher, einen SohnJohann Sigmund geboren. Sterbend empfahler diese Waise dem Großherr,,, und vor Österreichwarnend. Wirklich wurde der zarte Knabe, unterSnleymans Billigung, von seiner .Fackion auf demFelde Rakos als König ausgerufen.Rogcndorf, der

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