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pia , auch in guten Sitten und Tugenden instituirenund lehren würden, in Anbetracht, daß one geler-te Leute, weder der Geistlich-noch Weltlichstand und Regiment erhalten werde» möge,und bey den Gotßheusern nit allein der gemein Or-denßleüc wenig vorhanden, besonder auch an vielenOrten taugenlich Prelaten nit * u b e kome n." —Zn der That strebten die neuen Ordensleute, AllenAlles zu seyn! Ihre Aufopferung auf den Missio-nen und in den Pestzeicen, ihre Aufmerksamkeit aufjedes aufstrebende Talent, ihr Bund mit den Kün-sten war bewundernswerth. Wo es Roch that, auchArzte zu seyn, vergönnte ihnen eine eigene Bulle. Siebrachten als Missionare, Pflanzen, Steine, Thiere,fremder Zonen mit sich und lange hieß auch bey unsdie Chinarinde, nur „das Iesuitenpulver." — > 55 4erschien bereits der Katechismus des berühmtenNiederländers Peter Canisius, der das ihm ange-tragene Bisthum Wien demurhsvoll verbarh, nichtsdestoweniger aber, desselben Verwaltung durch einigeZeit auf sich nehmen niußte.
Seit dem durch die Kreuzzüge und Handelska-ravanen neubelebren Verkehr mir dem Orient, harteabergläubische Lüsternheit und ein schwämerisches oderdünkelhaftes Sehnen^ in die Geisterwelt zu dringen,in die Zukunft zu blicken. Unsichtbares sinnlich zu er-greifen, Ewiges und Unendliches in Zeit und Raumzu bannen und die Genüsse beyder Welten, beyderGefühle, durch einander zu steigern, still, aber allsei-tig fortgewuchert. — Insonderheit waren in den Ta-