Band 
Vierter Band.
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229
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Ferdinands I. 223

gen der Entdeckung Amerikas und am Vorabend derReformation, Astrologie und Magie so im Schwünge,daß sie in der Jaoesordnung der mächtigsten Fürsten,daß ste in der Ekzi-.ch.ing der Größten und Besteü ihreGrelle fanden, daß es zum guten Ton gehörte, (wiejetzt hier und da, Mystiker, Magnetiseurs und Spi-nozisten,) so damahls in jedem wichtigen Haus J sei-nen Schwarzkünstler und Zeichendeuter, seinen na-turphilosophisch - alchymistischen Abenteurer zu haben,wie jenen Doctor Faust, der eine Zeit lang in Si-ckingens großartigen Umtrieben mitspukte und in denSagen fast aller Länder lebt. Ferdinand sah sich ge-drungen (18. Scpt. 1844.) ein eigenes strenges Man-dat zu ersassen, wider die mit großem Zulauf von ho-hen und niederen Personen beehrten, oft im schänd-lichsten Betrug um Geld und Gut , Unschuld undLeumund befangenen Zauberer und Wahrsage-rin n e ,1. Aus hiermit verwandten lirsachen, so wiewegen des Wuchers und der Espionage für die Tür-ken, wurden die Juden ( 3 i. Jan. »mit ein-ziger Ausnahme des Mandeljuden zu Zistersdorf undder Städtchen Güns und Eisenstadt, am 2. Jän,i 354 aber gänzlich) abgeschafft; eine von Max II. 3 i.Ort 1567 und i. Febr. 1672, voii'Mathias 3 . Oct.i 6 i 4 , von Ferdinand II, 7. Jän. i 6 s 5 erneuerte,aber bey des Goldes Allmacht, doch nie in buchstäb-licher Strenge vollzogene Verfügung.

Unter dornichren Verhandlungen zur Vereinigungder getrennten Religions- Parteyen, dann über die Be- >schlüsse des am 4 - Dec. i 563 geschlossenen Conciliums zu