I
»6 Fortschritte der Reformation.
Zweck entzogener geistlicher Körperschaften des Aus-lands, irafl seines landesherrlichen Occupations- Heim-faus- und Fiskalrechtes (Drcit cl’cpave) einziehenkönne s Es wurde dafür entschiede» / daß solche inlän-dische Acceßonen zu den ursprünglichen Zwecken derausgelosten, ausländischen Haupcstiftungen für denGottesdienst/ für den Unterricht/ oder für die Armen ver-wendet werden müßten. Zum ersten Mahl kam diese Fra-ge zu Wien in Berathung, wegen der Zugehörde desHochmcisterchumes in Preußen, als (-525 — i& 2 fj)der Hochmeister Albrecht von Brandenburg vom Glau-ben und vom Orden abßel, was ihm als Ordens-gut anvertraut war, demselben auf ewig entriß undals Erbherzogthum Preußen, von Pohlen zu Lehennahm!! Jene Zugehörden wurden von Ferdinandenden deutschen Rittern in Österreich zugesprochen,mit derselben Großmurh, die Franz I. nach dem Wie-ner-und Prefiburger-Frieden, diesem, seinem Hausevtelgctreueu Orden bewies.
Valentin Abel, Abt in St. Blasius - Münsterzu Admonr, schon in früher Jugend ein EorrespondentLuthers, lange rerdächrig, aber immer einem entjchie-denen Schr rr ausweichend, trat endlich förmlich über.AnReueuid Buße dachte weiter Niemand und so standdenn auch das Kloster der Büßerinnen in der Singer-straße leer und dre lebte Priorinn kam ihres eigenenWandels und der Scifcungsgüter wegen, in strengeUntersuchung. Die Äbtissin» von Dürrenstcin wurdesammt ihren, Entführer Orlando, bey Todesstrafe aufewig abgeschafft. Alle Zusiuchksstätten der Unschuld in