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D i e U n fa lle in Ungarn,
zog Ernst und seine Schwester Elisabeth (WitweCarls IX. von Frankreich, i5Ü2 Srifterinn des Kö-nigsklosters am heutigen Jostphsplatz) die große Pro-cessio» nach St. Stephan anführten.
Des Pascha von Bosnien Ehrgeitz hatte denmit der Pforte bestehenden Frieden gebrochen. Nacheinigen glücklichen Erfolgen, büßte crs mit dem Le-ben. Andreas Auersperg, Peter Erdödy, Rupprechtvon Eggenberg erfochten, Siffek befreyend, überihn, einen herrlichen Sieg (July Der Graf
von Hardeck schlug den Pascha von Ofen. Nicht min-der glücklich war der Marschall Teuffenbach, unglück-licher aber die folgenden Jahre. i 5 g 6 fürchtete mansogar eine Belagerung Wiens. Tag und Nacht wurdegeschanzt, der 20. 10. und 5 . Mann aufgebothen,Wien aber durch mehrere Jahre die Blutbühne häu-figer und trauriger Hinrichtungen, die zum abschre-ckenden Beyspiele dienen sollten. Am >6. Juny i 5 t )5verlor der Befehlshaber zu Raab, Graf FerdinandHardeck, der diesen äußerst wichtigen Platz ohnedie höchste Noth, den Türken übergeben, am Hofauf schwarzbehangenem Blutgerüst, die rechte Handund den Kopf. Seine Mitschuldigen und einige Meu-terer von Raab, bluteten am Hof und neuen Markt,—am 7. Jänner ,597 der Feuerwerker Franz Dianoauf der rothen Thurm - Bastey, die der Verräther,bis gegen das Stubenthor hin zu sprengen sich erbo-then , sobald ein türkisches Streifkorps in der Schot-ten-Au sich zeigen würde, — 1600 die wegen aus-ständigem Sold meuterische Besatzung von Papa,