g4 ^ Ferdinand Tls.
erste» Liebe , neben der Mutter seiner vielen Kinder,neben der Schwester seines treuen Freundes Marimi-lian, neben der bayerschen Anna in Grätz zu ruhen.
Ferdinand III., der im 2g. Jahre den Thron be-stieg und ihn im 49- wieder verließ, rang im erstenJahrzehend seiner Herrschaft noch immer fort mit denGräueln eines Krieges aus Kriegen. Der böhmisch-pfälzische halte den dänischen, dieser den schwedischenund Gustav 'Adolphs Verschwinden und das Nordlin-ger Sregesglück auch noch einen französischen herbeyge-zogen. — Dürftig sind daher die Kunden über die Ent-wicklung und Verwaltung, die sich meist nur auf dieMittel und Wege der Vertheidigung beschränkte, derKünste, die mehr und mehr unterlagen, der Sitten, dietäglich mehr und mehr verwilderten und gegen welche blo-ße Verbothe und polizeyljche Äerschärfungen, ein sehrunzureichender Rothbchelf waren. —Dennoch sorgtenmiederhohlce Verordnungen (»657 — » 63 g) für dieReinhaltung der Gasten und öffentlichen Plätze, fürdie Wegschaffung der Weintrebern und Handwerks-abfälle, für das Wegschaffen des Schnees und Auf-hacken des Eises durch jeden Hausherrn,— gegen dieEspionage der Zigeuner und Juden, — die Markt-ordnungen wurden erneuert (> 63 ti, 3 o. Jänner u. 1647,28. Aug. und 1648, ib. Februar) eine eigne Mehl-gruben-und Getreidmarkc - Ordnung gegeben. 1641,7. Jänner wurden die, unbefugterweise immer wei-ter ausgedehnten Exemptione» von der Taborbrucken-mauth bloß auf den Hof und die Hofleute und auf dieMcnoikanten be>chränkt. Das gesammre Brückenge-