Band 
Vierter Band.
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Torstenson vor Wien. gg

schuldigten, Meuchelmörder Gustäv Adolphs. Torsteu-sou drang in Mähren. Die schlechten Anstalten unddie Verzagtheit des Übersien Miniati überlieferten ihmschon am i 5 . Juny Ollm ü tz, welches von dem anbis zwey Jahre nach dem Frieden in schwedischer Ge-walt blieb. Sie streiften nun keck, das feste Brunnzur Seite lassend, bis »ach Österreich herein, ja fünfkühne Reiter und ein Edelknabe des wohlbekanntenübersten Schlange wagten sich bis an die Wiener Do-naubrücken , wurden gefangen und gaben dem WienerVolk, durch ihre Tracht und Haltung und ihre Spra-che, die Niemand verstand, ein seltsames Schauspiel.

Statt des Heerverderbers Gallas , der weder Ach-tung, »och Liebe, noch Furcht zu wecken ivußte, stan-den Erzherzog Leopold,—Wilhelm und Orcavio Pic-colomini dem Heere vor und drückten Torstenson bis nachSachsen zurück, wo sie aber (2.Nov. 1(142) auf Gu-stav Adolphs Siegesfeld über Tilly, bey Leipzig, dieSchlacht wider Torstenson, verloren, der nun neuer-dings in Mähren rückte und auch den Fürsten Siebenbür-gens Rakoczy aufforderte, ihm die Hand zu biethen unddw Pforte zum Bruche zu mahnen. —Es war nur einkurzer Aufenthalt für Torstensons Riesenplan, Ferdi-nanden in Wien den Frieden vorzuschreiben, daß ereinen neuen Feind an den Dänen erhielt. Gleich ei-nem Spaziergang machte er den Zug aus Mahrennach Hollstein und trieb Gallas, der ihm gefolgt, vonder Ostsee wieder über die Elbe ins böhmische Ge-bwge hinein.

Am 6. März 1642 geschah die Schlacht bey

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