Band 
Vierter Band.
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Die Jesuiten.

Hebung sprach, wo es zum gute» Ton gehörte, jt"den vermeintlichen Rückschritt in einer, nur zu oftillusorischen Perfectibilitat, jedes Mißjahr und je-den Beinbruch, den Jesuiten aufzubürden: „DieseGesellschaft verdient den große» Anstalten der Ge-setzgeber deS Alterthums verglichen zu werden. Siebemächtigten sich des ganzen Willens und aller Ge-danken, gaben ihren Mitgliedern eine außerordentli-che Thätigkeit und solchen Gehorsam, daß der ganzeOrden einem gesunden, von einer festen Seele regier-ten Körper glich. Seit Pythagoras ist in der Geschich-te kein Institut, das zugleich milden und halbund sehr verfeinerten Volker», mit großem ErfolgGesetze gegeben hätte. Sie herrschten mehr als je einOrden, ohne außer» Schein, in großen Königrei-chen. Sie hatten, ohne Mönche zu seyn, was beyder Welrgeistlichkeit und im regulären Leben nach-ahmungswerth war. In der That waren sie AllenAlles; voll Enthusiasm und Staatskunst in Spa-nien und Amerika, in Frankreich, große Gelehrte,im katholischen Deutschland, Patronen der Vorur-theile. — Nach ihrer Aufhebung wurde weifen Män-nern gar bald bemerklich, daß eine gemeinsameVormauer aller Autoritäten gefallensey."

Als Leopold, siebzehnjährig den Thron bestie-ge» , übte nächst den Jesuiten, deren Orden er alsweltlicher Verbrüdertet' angehörte, großen Einflußauf ihn, der Fürst Johann Ferdinand Portia, einJugendfreund Ferdinands Ul. Im Krieg halte er den