Band 
Vierter Band.
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kein Brief, kein Gespräch/ kein Buch ihm zugelassen.Aber es wahrte nicht sehr lange/ so war er vergesse»/er, den seine Jovialität selbst inmitten jenes reisten-den Glückswechsels nicht verlasse»/ der sich einen Saalin Raudnitz, halb in Fürstenpracht, halb als armse-lige Hütte zurichten lies;, in der einen Hälfte that,was seinem vorigen Glück, in der andern, was sei-nem tiefen Falle zukam und alle Wände mit lächer-lichen und scantalosen Anekdoten aus dcni Leben seinerGegner voll schrieb. — Sein Secretär, ein verschwitz- Irer und habsüchtiger Italiener, wurde gefoltert, ohne .dass Lobkowibens Feinde ein crivünschtes, zil offenemHochverrathsprozeß wider den Fürsten brauchbares Ge-ständnis; ihm härten abpressen können. — Diesen bey-den Männern ist jene unglückselige Hälbheit derMaß-regeln zuzuschreiben, die in den französischen und tür- jkischen Kriegen Verwirrung, Schn>ach und Unheilherbeyführte. — Schon in Leopolds fünf ersten Re- jgierungsjahren zeigte sich entschiedene Gefahr einer ,Belagerung Wiens. Es erfloffen die gewöhnlichen Ver-ordnungen vom Niederreißen und Gleichmachen, vonApprovisionirung und Wegweisung der unnützen Ver-zehret', Kriegssteuer und Personalstellung , ja Schlei-fung der, Wien zunächst gelegenen Dörfer und dannging Alles wieder den ölten Gang. Doch geschah dieMusterung der Bürgerschaft, auch der Studenten. DzeBefestigung wurde gemehrt und erweitert (1662 —1664). Es kam das jetzt verschwundene Thor außer 1dem rothen Thurm gegen die Schlagbrücke und dieG 0 n z a g a-Bastey zu Stande, also genannt von