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Vierter Band.
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MontecucullsSiegbeySt.Gotthard.i2>.

F. M. Fürsten Gonzaga, Commandanten der Stadt.Nachdem Siebenbürgen gewonnen und verloren, dertapfere Atom Forgnts gefallen, das wichtige Neu-häusel in Fcindeshand, alle Operationen durch dieCchläfrigkeit des Ministeriums, durch den offenenZwiespalt der Befehlshaber Strozzi, Zriny und Ho-henlohe verunglüät waren, nahte der große Weffir,Achmet Kiuprili der Raab, des festen Entschlußes,für die Sceyermark Besorgnisse zu erregen und gelan-ge diese Täuschung, schnell rechts gewendet, auf Wienloszugehen. Aber Monrecuculi , der auf des KaisersBlicen den Stab des Befehls wieder ergriffen hatte,bewirkte noch zur rechte» Zeit die Bereinigung mitden Reichstruppen und mir einem Häuflein französi-scher Helden, worunter Coligny und la Feuillade.

Am i. August 1664. geschah die Schlacht bey St.Gotthard, in welcher der Großwessir 'den langezweifelhaften Sieg, endlich verlor, über 16,000 Manneinbüßend, worauf ein 2ojahriger Stillstand zu Was-war geschlossen ward.

Der überaus schlechte Beystand, den in diesemKriege M ontecuculi bey den Ungarn gesun-ken, hatte in Wien gerechten Unwillen, aber denweder gerechten noch unter den damahligen Umständenf^oarsklugen Plan erzeugt, um die gesetzlichen Ver-hältnisse unbekümmert, das Reich auf deutschen Fußzusetzen. Die Ungarn klagten, daß die deutschen Trup-pe», die man an allem Nöthigen Mangel leiden ließ,>>ch die ungeheuersten Erpressungen und Ausschweifun-Zeii, wie in Feindesland, daß sich die General? ver-