Band 
Vierter Band.
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1 24 Die ungarischen Mißvergnügten.

Niemand war thätiger den Hof zu immer streu«gern Maßregeln gegen die Protestanten, zu immerlauteren Äußerungen über den Umsturz der Verfassunghinzudrängen, als der französische Bothschafter Gran-tonville. Daneben beförderte er eifrig die Verbindungder mächtigen Häuser Zriny, Rakoczy und N a-dasdy. — Diese Großen ergriffen den» auch den,ihnen von Frankreich und Venedig verheißenenSchutz. An der Spitze der Mißvergnügten stand derHeldenkühne Palatin, Franz Wesseleny, ange-feuert von seiner ehrgcitzigen, geistvollen und tapfernGemahlin», der berühmten Maria Szetsi, derBanus Niklas Zriny, ein rasender Ajar und Ro-land, alle Beyde Montecuculis persönliche Todfein-de, Zriny um seines Heldenmuthes willen, von Lud-wig XIV., von Philipp IV., vom deutschen Reichs-tag, von halb Europa ausgezeichnet, ein Mann vonhohem Geistesschwung, vielseitig gebildet und ein ausge-zeichneter epischer Dichter, der seines Urgroßvaters Hel-dentod inSzigethwürdig besungen, seine Gedichte mitLiebe gesammelt und unter dem Titel: „die Sirene desadriatischen Meeres," selbst herausgegeben hat. Ihn zer-riß (> 3 . Nov. 167s) ein angefchoßener Eber auf derI >gd. Uuverninthet, in voller Manneskraft, starb W es-se l e >1 y nach einer Zusammenkunft in Neufohl. Dortsoll der S hust der Pforte durch den Pascha von Ofenund durch den Siebenbürger Fürsten Apaffy angeru-fen worden seyn. Weffelenys Tod gab einerseits demHof die erste urkundliche Gewißheit des ungeheuer»