Band 
Vierter Band.
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Die ungarischen Mißvergnügten. 127

ten lasten und der peinlichen Frage übergeben. Dieser,um sich zu retten, verrieth Alles, was er wußte undlog noch mehr dazu. Tattenbach war auf seinen Gü-tern. Die in seiner Abwesenheit prasidirenden GrafenChristian Säur au und Hanns Christoph Breu-n e r handelten mit seltner Entschlossenheit. Sie ga-ben eiligen Wink nach Wien und da zugleich zrinyscheReuter von Tschakathnrn aus in llntersteyer plünder-ten, ersuchten sie Tattenbach, durch einen Besuchbey seinem Freunde, diese lästigen Gaste zu entfer-nen. Bey der Zusammenkunft in Tschakathnrn drangTattenbach, der ein Haar in der Speise merkte, aufBeschleunigung des Ausbruchs. Dem Frangipani hat-te es ohnedieß schon viel zu lange gedauert. Wie Tat-tenbach nach Grab zurückkehrte, ward er auf denSchloßberg gesetzt. Seine Papiere zeugten gegen denVerblendeten. Seine Keller faßten überflüssig Waffenfür 8,000 Mann. — L 0 bk 0 wib, dem das tiefeGeheimniß dieser Verschwörung, die vielfache Verzwei-3 "ng, die lange immer irreführende Spur derselbene ‘'i recht pikanter Zeitvertreib war und der, wenn ereinige Mahldes Jahres wirklich an die Arbeit kam, mitAllein Blick, mit vieler Feinheit und mit unverdien-te>n Glück arbeitete, hatte sehr zweckmäßig MildeUni> Nachdruck gepaart und überraschend schnell gehan-delt. Dem Zriny doch er großmüthige Amnestie und^eß zugleich Spankau rasch auf Tschakathurn loSge-^ tn ' Zriny verlor den Kopf, erfüllte zum Theil die^edingnisse der Amnestie und verletzte sie sogleich wie-^r, sank völlig zu Frangipanis Werkzeug herab und