Band 
Vierter Band.
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128 Die ungarischen Mlßve rgn ü g ten.

lies; sich in Tschakathurn einschließe». Beyde entwischte»dort bey Nacht und Nebel, des Vorsatzes/ nach Wienzu gehen und sich zu unterwerfen. Ihr GastfreundKüri, der einige llnentschlossenheit an ihnen bemerktzu haben glaubte / schickte einen Courier an den Kaiser.Der befahl ihm, die Flüchtlinge, in ihrem Vorhabennach Wien zu gehen, zu bestärken, aber sich ihrer zubemächtigen, falls es sie etwa gcrcute und sie zu Ra-koczy wollten. —> Keri, dem im ersten Fall ei» zu ge-ringes Verdienst geblieben wäre, griff sie nun ohneweiters und ließ sie nach Neustadt führen. (»8. April1670). — So schnell wie Spankau Croatien, beru-higte Spork Oberungarn, Rakoczy floh zu seiner Mut-ter und diese erhielt durch ihre alten Freunde, die Je-suiten, Gnade für ihn. — Herzog Carl von Lothrin-gen belagerte des Palatins Weffelleny Witwe, MariaSzetsi zu Murany. Auch von ihr schien d'er alte Muthgewichen. Sie ergab sich sogleich und starb nach ei-nigen Jahren als Gefangene in der Burg zu Wien.Die zu Murany gefundenen Papiere compromirtirlenviele der angesehensten Männer, sa selbst mehrere derbisherigen Rathgeber des Hofs, darunter den JudexCuriä und gewesenen Locumtencns, Grafen FranzNadasdy,„der ungarische Crosus" genannt, (diePottendorfer Schatzkammer faßte allein vier baareMillionen,) durch seine Gesetzerläuterungen, durchsein „Mausoläum der ungarischen Königeals ge-lehrter Staatsmann erprobt, war er eifriger Dienerdes Hofes, eifriger Katholik (er hatte viele tausendBauern bekehrt, evangelische Schulen zerstört rc.)