Band 
Vierter Band.
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Rüdiger Starh emberg. »6^

stechenden braune,l Augen, reichem, schwarzen Haar,longlichter Nase, heller durchdringender Stimme,schwarzbrauner Farbe, in den Mundwinkeln und zwi-schen den Augenbraunen Etwas, was auf innerlichsortnagende, ungerne verhaltene Bitterkeit und aufSchmermuth Deutete, in Gang, Bewegung undÄußerungen bestimmt, fest, schneidend. Bey der A r-tillerie ein ächter Vorgänger Wenzel Liech-tensteins, ist er auch darum unvergeßlich, weiterals H o f k r i e g s p r ä s i d e n t der Infanterie einenstehenden Fuß gab, wovon sein eigenes Regiment,und jene i3, die er während und gleich nach der Be-lagerung organisirte, die ersten waren. Doch dürfte* 1 ' schwer freizusprechen seyn vvm Vorwürfe argwoh-uischen Eigensinnes, der Eifersucht und des NeidesLegen das, ihm zur Seite stehende Verdienst, vonuiederhaltender Willkühr und schwarzgallichter Bitter-keit, weßhalb er fast Allen verhaßt, von Vielen ge-fürchtet war, also, daß die Mehrzahl selbst gegenseine eutschiedendsten Eigenschaften ungerecht gewesen,la daß die gleichzeitigen Hauschroniken leidenschaftlichLegen ihn zu Felde ziehen und ihm gar zu gerne,dashohe Verdienst dieser glänzenden Vertheidigung ab-spreche möchten, freylich ohne uns einen Andernuennen zu können, der dieß alles bestanden, geleitetund vollbracht hätte!

Diesem Manne der Waffen, stand ein andererMann der Liebe und des Friedens gegenüber, vonoben so erlauchter Geburt und (wiewohl ein Geistli-^or,) gleich Starhemberg ein Held, Gras Leopold

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