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D i e Noth.
Man hat Starhemberg in feiijev Zeit getadelt,baß er so viel wackere Männer in Ausfällen hinge-opfert. Aber wie es dringend nothwendig war, des Fein-des Arbeiten zu zerstören, so nothwendig war es auch ,ihm der Besatzung Stärke und Muth, bey jeder Ge-legenheit fühlen zu lassen — und in der That es ge-schahen hier Wundir der Tapferkeit und Ausdauer,ewig denkwürdig in der Geschichte der Belagerungen.Jede Spanne Erde mußte mit Hausen von Leichen er-kauft werden. Der ganze Minenkrieg errang meist nurein paar Schaufel Erde. Wie das Starhemberg'scheRegiment gegen viermahligen Sturm die Spitze desbedeckten Weges vor dem Burgravelin vertheidigt, wieder Herzog von Würtemberg die Feinde im Grabenangegriffen, wie Hauptmann Hafner Ravelin undGraben der Löbelbastey beschützt, wie Hauptmann Hei-sterinann auf der Burgbastey mit nicht, mehr als 5f>Mann, zugleich die brennenden Pallisaden gelöscht undzugleich Tausende von stürmenden Janitscharen zurück-geschlagen, ist vielleicht ohne Beyspiel in der Kriegs-üeschichre.
Doch nicht nur durch ritterliche Wehre in der mann-hafte» Faust, die auch sieglos doch den schönen Todauf dem Bett der Ehre vergönnt, dienten der ge-weine,, Sache treue Bürger und tapfere Soldaten ;
setzten sich auch in dem, beynahe noch wichtigern^"'ufe, als Kundschafter einem sehr wahrscheinlichen^ud nicht einmahl rühmlichen Tode aus. Ein Cuirassierbes götzischen Regiments schwamm durch die Arme und»lber die große Donau und kam, unglaublich genug,