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unb das erste K a f sc h h a uS.
lich wieder in die Stadt, mit einem Schreiben desHerzogs von Lothringen, worin dieser seine innigsteRührung über die Lage der Stadt und über den Ver-lust so vieler wackern Leute, zugleich aber auch dieVersicherung ausdrückte, „man werde einen Orr vonsolcher Wichtigkeit niemahls der Willkühr des Feindespreisgeben. Presiburg sey erobert, der Tököly zweyMahl geschlagen worden. Täglich strömten aus Sachsen,Franken und Bayern Hülsstruppen herbey. Ende Au-gusts würden nur noch die Pohlen mit ihrem siegge-wohnten König, erwartet; wie dieser einträfe, würdewan keinen Augenblick mehr säumen, den Entsatz al-soglcich zu bewirken."
So wie die im eroberten Türkenlager gefundeneUngeheure Menge Kaffehs, diesen seit dem Tage desglorreichen Entsatzes zum Lieblingsgctrank der Wie-ner erhoben hatte, ward auch KollschützkyS treuerund wichtiger Kundschaftsdiciist belohnt durch das er-ste Kaffehhaus in Wien (am Stephansfreythof, dannbey der blauen Flasche im Schloffergaßchen). „BruderHerz" nannte er jeden und jeder nannte ihn so hin-wieder. Bis in unsere Tage bewahrte der Vorstand-^stehsieder des muthigcn Bruder Herz Ebenbild. —^er treue und dankbare Fremdling hätte wohl inElchen Auftragen noch öfter Leib und Leben gewagt,hätte nicht ein desertirtcr und wieder eingebrachterReuter am Galgen, als er schon den Strick um denHals hatte, bekannt, er habe ihn aufs genaueste denFeinden verrathen, er solle sich daher ja nimmer hin-