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Die Schlacht des Entsatzes.
lich und zu fallen eine Himmelskrone ist!! Nicht mehrfür euer» König, für Gott selber streiket ihr. SeineAllmacht hat euch ohne allen Kampf, diese unwegsa-men Höhen herausgeführt und euch den halbenSieg schon in d i e Hand gegeben! Nun se-he» sie euch über ihren Häuptern die stolze» Ungläu-bigen Nun entfallt ihnen mit einem Mahle derUbermuth und sie verkriechen sich in die Thaler undSchluchten, als in ihre künftigen Gräber. Ich habeeuch einen einzigen Befehl zu geben: euer Königsey euch ein Beyspiel. Wo ihr i hn sehet, dafolget rasch und unverzagt!"
Lautes Freudengeschrey von einem Flügel zumandern und das Schmettern und Wirbeln der kriege-rischen Musik überbothen sich wechselweise. Fünf Ka-nonenschüsse von Kahlenberg gaben das Zeichen zurSchlacht und im gleichen Augenblicke begann auchschon das Kleingewehrfeuer beym Kahlenbergerdörfetgegen Nußdorf, auf dem äußersten linken Flügel.Die Hohlwege des Nußberges, von Nußdorf undHeiligenstadt, jeder einzelne Schutthaufen wurdevon den Türken mit unglaublicher Hartnäckigkeit ver-theidigt. Osman Oglu Pascha unternahm hinter ein-ander fünf Stürme auf die von den ÖsterreichernSchritt für Schritt erkämpfte Stellung. Die großetürkische Batterie auf der Höhe ober dem Hohlwegvor Döbling setzte ihrem weiter» Vordringen ein Ziel,bis das sächsische Fußvolk die Österreicher, auf denenbisher durch sieben schwere Stunden, die ganze Hitzedes Tages allein gelastet hatte, durch einen raschen