Band 
Vierter Band.
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Die Schlacht des Entsatzes. 2o5

Flankenangriff erleichterte. Bis zwey Uhr Mittagswar weder das Centrum noch der rechte Flügelzum Schlagen gekommen. Um jene Stunde brachenendlich die Pohlen aus dem Walde bey Dornbachhervor und warfen sich mit löwenkühnem Ungestümüber des Feindes Mictelpunct und linken Flügel. Aberso rasch und so heftig auch diese Anfalle wiederhohltwurden, so wenig vermochten sie, die tiefen Massen 'der Türken zu durchbrechen. Die Pohlen stutzten,wankten; ein .Uhlanenregiment wendete um und riß>n seiner Flucht Alles fort, was hinter ihm stand.Die Wage des blutigen Tages zuckte bedenklich,Kara Mustapha wähnte sich Sieger. —Da ersah der Herzog von Lothringen den rechten Au»genblick, befahl allgemeinen Sturm auf der TürkenAchten Flügel, rollte ihn gegen die Mitte zu auf,"ahm in unglaublicher Furie die große DoblingerBatterie, drang mit den Feinden zugleich in Do-ping hinein und gegen W a h r i n g und W e i n h a u s.selbst die große, mit zehn Kanonen besetzte Redou-tc / »och heut zu Tage „die T ü r k e n sch a n z e" ge-"an„t, hielt die Sieger nicht auf. Die Pohlen beka-">°>> dadurch auf einmahl Luft. llngestüme Rache lo-l>evtc in ihnen hoch auf. Ihr Konig hatte mit ei-l>°"er Hand mehrere Türken getödtet und einen^oßschweif erobert. Sie warfen die Feinde durch^ b r r „ a l s mit großem Blutvergießen bis an*& 1 ' Lager in der Roßau. Der Markgraf von Ba-drang mit einigen Schwadronen Dragonerfreudigem Trompeten - und Paukenschall bis

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