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2o4 Die Schlacht des Entsatzes.
an die Contrescarpe am Schottcnthor. Starhem-berg kam zu ihm heraus, mit Wort und Hand-schlag mächtigen Ausfall gelobend in die Approchender Türken, die selbe immerfort stark besetzt hiel-ten und fort und fort so hefcig auf die Stadt feuerten,als wäre Alles, wie in den verflossenen 61 Tagen dermächtigen Belagerung. — Dem ersten Ausfall begeg-neten sie mit entschlossenem Widerstand und wendeteneinige Kanonen gegen den Entsatz um. Aber schnellbemächtigte sich ihrer ei» panischer Schrecken. Verge-bens hielt der Großwessir den wilden Strom bey S t.Ulrich etwa noch durch eine halbe Stunde auf.Alles wogte und tobte in der wildesten Unordnung inrath-und thatloser Flucht durch und wider einander.
— Die Flucht ging über den W i e n e r b e r g, ineinem fort, bis in die Gegend von R a a b. — Jenerentscheidende Angriff des Lothringers bey Dobling ge-schah um halb fünf Uhr. Nach sechs Uhr war dieSchlacht völlig entschieden. Eigentlich binnen vier Stun-den, denn erst um zwey dlhr war sie allgemeingeworden. Den ganzen Vormittag und Mittagnahmen die heftigen und blutige» Postengcfechte derÖsterreicher und Sachsen auf dem linken Flügel ein.
— Der Feind welcher 25,ooo Mann unter dem Sie-gerschwerte des Christenheeres verloren, wurde vonzwey österreichischen Dragonerregimentern bis gegendie Fischa schwach verfolgt. Die bald einbrechende Dun-kelheit und die äußerste Ermüdung machten aber einbaldiges Ende. — Der Herzog von Lothringen hieltdie Seinen die ganze Nacht unter dem Gewehr bey-.