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Vierter Band.
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Einzug der Sieger i» W i e n. 2oiz

Äieffe hörte, und »ach deren Ende, rasch und unge-duldig , wie Er war, vor den Hochaltar trat undselbst das Te 11cum anstimmte, das die Pohlen undder Clerus in vermengtem Jubel mit einander zuEnde sangen.

Die plötzliche Stille, da man WienSbeyspiellose Beschießung, in Neustadt, ja auf demÜeyermiirkischen Hochgebirge deutlich gehört, vom Ent-satz aber keine rechte Kunde hatte, erregte aus deinLand und im Gebirg rödtliche» Schrecken. Man glaub-te, die theure Stadt, der alte Horr der Christenheit,die.Kaiserburg sey gefallen, sey in den Händendes Erbfeindes ! Ein willkommener Schall waren nundie 3oo Kanonenschüsic, die unter diesem Te De-utn bey den Augustinern, rundum von den Wällendonnerten.

Der König und die Fürsten traten nun alle ausder Kirche, rief gerührt und siegtrunken, so daß ErGilles umarmte, was ihm in den Wurf kam. Seitvielen Wochen tönten wieder zum ersten Mahle alleblocken. Das allgemeine Zujauchzen, das Gedrängden König, seine Hand, seine Stiefel, seinen^anrel zu knsien, wurde zuletzt beynahe lebensge-fährlich. So ging es fort bis in die Wohnung Star-heinbergs, wo ein herrliches Mahl des Königs, der8'ürsten und der Feldherrn warcece.

Der Herzog von Lothringen führte indeß die Ar-aus dem verpesteten Turkenlagcr hinweg, nachMarx wo sie sich bis gegen Simmering und Schwe-ausbreitete und wo Abends airch der König eui-Gcschichte WUnS 4. Vd. z. Heft. i4

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