Band 
Vierter Band.
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24o D i e Nakoczischen Unruhen.

und des holländischen Großpensionärs H e i n f t u iund aller Drey persönlicher Haß wider Ludwig, wardie Seele des großen Bundes, hob Österreich nach lan-gem Unheil, wieder in den Rang der ersten Machteund machie Leopolden, diesen dupch lange Jahre soungleichen Gegner Ludwigs XIV., in seinen alten Ta-gen, höchst unerwartet, siegreich und furchtbar. —>Österreich, die Seemächte, Portugall, das von Frank-reich vernachlaßigte und mißhandelte Savoyen, das(1701) neuerstandene Königreich Preußen und das deut-sche Reich waren wider Frankreich vereinigt; nur dieGebrüder, Kurfürsten von Bayern und Kolln ergrif-fen Ludwigs Partey, sielen aber darob in die Reichs-acht. —‘ Die neuerlichen Unruhen in Ungarn, mach-ten Bayern zu einem für Frankreich höchst wichti-gen Bundesgenossen. Nach jenem reißende» Sieges-glück wider die Osmanen, ward ein Convent geist-licher und weltlicher Magnaten nach Wien berufen(1698). Er nmßce wieder jene alten Plane zumUmsturz der Verfassung vernehmen, welche schon diegroße Verschwörung aufgestachelt, die Türken vorWien geführt, die kökölyschen und jetzt die rakoczy-schen Unruhen erregten, deren Ausgang weder Leo-pold noch Joseph erledren und die da» Heil der Mo-narchie höchst unzeitig noch einmahl auf die Spitzesetzten. — Zwar erklärte sich Leopold selbst, im An-gesicht der Deputarion geg e n diese, immer wieder-kehrende Lüsternheit seiner Rathe. Zwar ließen auchdiese, auf die, eines Paulus würdige, mit allen