Band 
Vierter Band.
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Die r a k ocz i sch e n Unruhen. 24 1

Honig und allen Donnern eines Demosthenes bewehr-te Warnung des Erzbischofs von Kolocza , PaulSzecheny, die Sache fallen; aber man hatte dochden Willen gesehen, das Zurranen war neuerdingsdahin und so empörend auch für Nationalwürde, Ein-heit und Wohlfahrt, die Bewerbung um fremdenSchutz war, so erklärbar wird sie unter diesen Um-standen ! — Die ganz Europa durchflackernde Krieges- ,flamme der spanischen Erbfolge, gab die erwünschteGelegenheit. — Ein Haupt findet sich alle-mahl und meist bedarf die allgemeine Wallung nur ei-nes willkommenen Nahmens. — Frankreich fachtedie Gluth unter der Asche mächtig an und bald warunter einer großen Partey nurmehr darüber ein Zwie-spalt, ob der von Ludwigen mächtig empfohlene K u r-fürst von Bayern, als Ungarns Konig ausge-tufen, ob republikanische Formen, nach dem, zwarnicht einladenden Vorbilde des benachbarten Pohlensvorwalten und nur ein Heeresfürst, ein Herzogder Eonföd erirten, ein Fürst von Ungarn ge-kürr werden sollte, wie ihn die Pforte in Borskay, inDerhlen,in Totoly bereits anerkannt harre i Der jun-ge Franz Rakoczy, ein Enkel der SiebenbürgerFürsten, aufstrebend wie stc, aber auch von eben sogeringen Gaben als sie, ward durch die Fügung derimstande aus dem Kerker zum Haupt dieser unheils-vollen Bewegungen entsendet.

Ein Wallonen-Haiiptmann, Longueval, Gast-sreund des Rakoczyschen Hauses, ließ sich dazu gebrau-ten, aufgefangene französische Briefe, an den Für-Geschilhte Wiens. 4. Vv. 5 . Heft.