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jährlichen Zinses, von jedem Hofquartiersmann 6und 3 Kreuzer. Anbey wurden die Kirchenschatze be-schrieben/ das Gold und Silber zu vermünzen, dieKleinodien aber zu verpfänden, um die, zu den drin-gendsten Bedürfnissen der Vertheidigung nöthige, inden Staatscassen nirgend vorsindige Summe aufzu-treibe». — Die Festungswerke wurden überall verbes-sert und zum Schirm der Vorstädte vom Donauarmbey St. Marx über den Wienerberg um alle Vor-städte herum, bis wieder an die Donau hinter demLichtenthal, ein 12 Schuhe hoher, eben so weiter,anderthalb Klafter tiefer, mit Aufziehbrücken versehe-ner Graben gezogen, die Linien, durch mehrereRedouten vertheidigt und dem General GrafenGronsfeld zur Vertheidigung vertraut. —AmOstersonntage (i 3 . März) umschwärmten zahlreicheGuerillas der Ungarn die Vorstädte, streiften vonSt. Marx über die Landstraße, erschossen den Hah-ne»-Wirth und waren, nachdem sie Alles in Schre-cken gesetzt, wieder eben so plötzlich verschwunden. DesNachmittags umritt König Joseph von zahlreichem Adelund Bürgerschaft zu Pferde begleitet, die ganze Ge-gend vom Wienerberge bis St. Marx, aber nachacht morgenländischer Slreikesarr, waren jene Schwär-me nimmer zu treffen. — Amst. Juny wurde vordemKärnthnerthor, ein vom Sradtwachtmeister Eschen-auer, gefangener, französischer Emissär, Honora Bon-get, insgemein Boulin, gehangen, der ein französi-sches Creditivan Rakoczy, sehr künstlich in einemNockknopfe bey sich trug. Wenige Tage darauf, an