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Vierter Band.
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Wiens Linien.

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znm Könige P 0 hlens erwählt. — Die kaiserli-chen Generale übten Anfangs / wie einst Baste, Svu-ches, Kopp und Caraffa, Grausamkeiten / die jetztnur »och unter den Wilden üblich sind. Als aber Ra-koc^y Revreffalien übte und einst mehrere gefangeneJünglinge vom ersten Adel Wiens/ aus Pfähle ziehenund ihnen die Hände über einander auf den Scheitelnageln ließ, wurde der unglückselige Bürgerkrieg vonbeyden Seiten menschlicher geführt, zumahl unterließder hochherzige Joseph, als er den Thron bestieg, keinväterliches Zeichen der Versöhnung. Er both sogar demRakoezy durch den Hofkanzler Grafen Wracislaw , dieMarkgrafschaft Burgau als Rcichsfürstenrhum. Dochschloß erst Carl VI. den Schlund des Verderbens.

Der ältere Rakoezy zu Preßburg und derSchwede T 0 r st e n s 0 » an der Wiener Donaubrücke— der jüngere Rakoezy an den Linien WiensUnd Carl XII. von Schweden, Überwinder Däne-marks und des großen Czaars, — am Schwedensteinbey Lühen, wo Gustav Adolf gefallen, im nahen Al-transtädt, Friedrich Augusten, zu Gunsten StanislavLeezinSzkys, voni pohlnischen Thron stoßend, von Mar-leborough eomplimentirt, von Rakoezy eifrig ge-sucht— und in beyden Fällen, gar kein Resultataus dieser Annäherung der Schweden und Ungarn,ist selbst im nächsten Bezug auf Wien, eine interes-sante Paralelle! — Auf Carls Wunsch gab Josephben schlefischen Protestanten, die seit langevergeblich gesuchten Rechte und erwiederte dem darobbefremdeten Nuntius, mit seiner eigenthümlichen Lau-