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Vierter Band.
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276 D i e pragmatische Sanction.

Deßhalb loderte die Kriegesflamme wieder an den Py-renäen, am Fuß des Ätna und Vesuv, wahrend Eu-gen den Halbmond niedertrat. (>7>7 — 1719). Zwarjener Hauptzweck schlug fehl. Dennoch wurde überToskana, Parma und Piacenza, blos weil ihre Fürsten,die Medicis und die Farnese kinderlos waren, zu Gun-sten des zweyjährigen Jnfanten Don Carlos verfügt.

Ein Abenteurer von Hellem Kopf und unruhigemEhrgeitz, der ehemahlige Dorfpfarrer, Julius Al-be roni hatte Carln VI. und Philipp V. neuerdingsauf das Äußerste entzweyt. Ein anderer Abenleuerer,der ivestphalische Edelmann, Baron R i p p e r d a, jetztHerzog und Minister versöhnte sie zu Wien ( 3 o. Aprilund 7. Juny 1725.) Nachdem er, sich Baron Paffen-berg nennend, seine Unterhandlungen durch einigeMonden ganz geheim betrieben, hielt er am 22. Au-gust seinen überaus prächtigen Einzug vom Rennwegin den Schlegelhof. Vier Jahre darauf starb der Günst-ling blutarm und flüchtig zu Marocco.

Eben war seit jenem Ball und Maskenspiel zuEhren der russischen Bothschaft in G u m p e n d 0 r fein Vierteljahrhundert verstoßen. Seit dem Nystäd-ter Frieden mit den tiefgebeugten Schweden, hatteder große Czaar sich Kaiser aller Neusten genannt.(24. Oct. 172,) Mittlerweile harte Wien auch sei-nen Sohn gesehen,den vor dem Vater flüchtigen A le-xei. (i7>5.) Seine Gemahlinn, die in so manchemRoman gefeyerte „Prinzessinn Wolfenbüttel" war derKaiserinn geliebte, jüngere Schwester. Peter forderteden Entflohenen mit seinem gewöhnlichen Ungestüm.Unter der wärmsten Einschreirung für ihn, bewog Carl